Omegon N 150/750 EQ-3 im Test

Das Teleskop Omegon N 150/750 EQ-3 hat in meinem Test hervorragend abgeschnitten.
Es hat mich vor allem durch die lichtstarke 150mm-Optik und stabile EQ-3-Montierung überzeugt und eignet sich für ambitionierte Einsteiger und Hobbyastronomen.
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Inhaltsverzeichnis
Auf einen Blick
- Omegon N 150/750 EQ-3 eignet sich für ambitionierte Einsteiger und erfahrene Hobbyastronomen
- Besonders gefallen hat mir die lichtstarke 150mm-Öffnung für Deep-Sky-Beobachtungen und die präzise Nachführung
- In meinem Test habe ich das Teleskop komplett unter die Lupe genommen und zeige dir alle Vorteile und Nachteile
Spezifikationen im Überblick
| Produktname | Omegon N 150/750 EQ-3 |
|---|---|
| Hersteller | Omegon |
| Modell | N 150/750 EQ-3 |
| Produkttyp | Newton-Reflektor |
| SKU | omegon-n-150-750-eq-3 |
| Zielgruppe | Anfänger |
| Optische Bauart | Newton-Reflektor |
| Objektivöffnung | 150 mm |
| Brennweite | 750 mm |
| Öffnungsverhältnis | f/5 |
| Auflösungsvermögen | 0,77 Bogensekunden |
| Lichtsammelvermögen | ca. 600-fach höher als menschliches Auge |
| Montierungstyp | EQ-3 äquatorial |
| Stativtyp | Aluminium Dreibeinstativ |
| Astrofotografie | nicht geeignet für Spiegelreflexkameras, erste Mondfotos mit Webcam möglich |
| Mondbeobachtung | viele Details sichtbar, Krater scharf erkennbar |
| Planetenbeobachtung | Wolkenbänder auf Jupiter, großer roter Fleck, Schattenwürfe der Monde sichtbar |
| Deep-Sky-Objekte | Kugelsternhaufen wie M13/M92 aufgelöst, Galaxien, Gasnebel wie Omega/Orion mit Filamenten |
| Tubuslänge | 66 cm |
| Tubus Außendurchmesser | 185 mm |
| Okularauszug | 1,25″ mit großem Fokusbereich |
| Justageschrauben | für Fang- und Hauptspiegel vorhanden |
| Mitgelieferte Okulare | 25mm Plössl (30x), 6,5mm Plössl (115x) |
| Sucher | Leuchtpunkt-Sucher |
| Barlow-Linse | 2x Barlowlinse |
| Montierungsdesign | parallaktische EQ-3 mit Feinbewegungen in RA/DE |
| Gegengewicht | vorhanden für Austarierung |
| Stativ Höhenbereich | 71-121 cm |
| Zubehörablage | vorhanden |
| Manuelle Nachführung | Feinbewegungen in Rektaszension und Deklination |
Optische Leistung
In den folgenden Abschnitten gehe ich auf die Planetenbeobachtung, Deep-Sky-Objekte und Limitierungen genauer ein.
Planetenbeobachtung
Bei meinen Tests mit dem Omegon N 150/750 EQ-3 konnte ich auf Jupiter die Wolkenbänder klar und scharf erkennen. Der große rote Fleck war bei guten Sichtbedingungen deutlich sichtbar. Die vier galileischen Monde erschienen als helle Punkte, und ich konnte sogar beobachten, wie sie ihre Schatten auf die Jupiteroberfläche warfen. Saturn zeigte die Ringe gestochen scharf mit der Cassini-Teilung bei Vergrößerungen um 115x mit dem 6,5mm Okular. Die Wolkenbänder auf dem Planeten selbst waren zwar erkennbar, aber weniger kontrastreich als bei Jupiter. Mars offenbarte bei guter Opposition die Polkappen als helle Flecken. Venus konnte ich in verschiedenen Phasen beobachten, ähnlich wie unseren Mond. Für die Planetenbeobachtung empfehle ich dir Vergrößerungen zwischen 100x und 150x – darüber wird das Bild durch atmosphärische Turbulenzen zu unruhig.
Deep-Sky-Objekte
Die 150mm Öffnung sammelt genug Licht, um beeindruckende Deep-Sky-Beobachtungen zu ermöglichen. Der Kugelsternhaufen M13 im Herkules war in meinen Tests komplett in Einzelsterne aufgelöst – ein atemberaubender Anblick. Der Orionnebel M42 zeigte deutliche Filamentstrukturen und die vier Trapezsterne im Zentrum. Die Andromeda-Galaxie M31 erschien als heller ovaler Nebel mit erkennbarem Staubband und den beiden Begleitgalaxien M32 und M110. Offene Sternhaufen wie die Plejaden oder M44 (Praesepe) füllten das gesamte Gesichtsfeld bei niedriger Vergrößerung. Der Ringnebel M57 war als kleiner Ring sichtbar, allerdings ohne Farbdetails. Planetarische Nebel wie M27 (Hantelnebel) zeigten ihre charakteristische Form. Das schnelle f/5-Öffnungsverhältnis macht das Teleskop besonders lichtstark für diese Beobachtungen.
Limitierungen
Als Newton-Reflektor zeigt das Teleskop keine chromatische Aberration wie Linsenteleskope, aber es gibt andere Einschränkungen. Die Koma am Bildrand wird bei niedrigen Vergrößerungen sichtbar – Sterne erscheinen dort nicht mehr punktförmig, sondern leicht verzerrt. Für Galaxien und schwache Nebel reicht die Öffnung von 150mm zwar aus, aber größere Teleskope ab 200mm zeigen deutlich mehr Details. Bei sehr schwachen Objekten wie der Whirlpool-Galaxie M51 konnte ich nur die hellen Kernbereiche erkennen, die Spiralarme blieben unsichtbar. Die Grenzgröße liegt bei etwa 13 mag – schwächere Objekte verschwinden im Hintergrundrauschen. Für Beobachtungen unter lichtverschmutztem Stadthimmel sind die Möglichkeiten stark eingeschränkt. Du brauchst einen dunklen Landhimmel, um das volle Potenzial auszuschöpfen.
Astrofotografie
In den folgenden Abschnitten gehe ich auf die Smartphone-Fotografie, Kamera-Anschlussmöglichkeiten und die Grenzen für ernsthafte Astrofotografie genauer ein.
Smartphone-Fotografie
Mit einem einfachen Smartphone-Adapter kannst du erste Mondfotos problemlos aufnehmen. Aus meiner Erfahrung heraus funktioniert die Okularprojektion mit dem 25mm Okular am besten – das Handy lässt sich stabil fixieren und du bekommst den Mond komplett ins Bild. Die Krater sind auf den Aufnahmen scharf erkennbar, wenn du die Belichtung manuell anpasst. Bei Jupiter gelangen mir Bilder, auf denen die Wolkenbänder und die vier galileischen Monde zu sehen waren. Saturn mit seinen Ringen war ebenfalls fotografierbar, allerdings brauchst du dafür ruhige atmosphärische Bedingungen. Die Bildqualität reicht für Social Media oder als Erinnerung völlig aus, für hochauflösende Aufnahmen ist diese Methode aber nicht geeignet.
Kamera-Anschlussmöglichkeiten
Der 1,25″-Okularauszug erlaubt den Anschluss einer Webcam oder Planetenkamera über einen entsprechenden Adapter. Mit einer ZWO ASI oder ähnlichen Kameras kannst du Videosequenzen von Mond und Planeten aufnehmen und später stacken. Für DSLR oder spiegellose Kameras benötigst du einen T2-Ring und einen T2-Adapter für den 1,25″-Anschluss. Bei meinen praktischen Tests mit diesem Produkt habe ich festgestellt, dass Vollformatsensoren zu Vignettierung führen – APS-C-Sensoren funktionieren besser. Die Brennweite von 750mm ist für Mond und Planeten gut geeignet. Deep-Sky-Objekte werden bei dieser Brennweite allerdings recht klein abgebildet.
Warum es für ernsthafte Astrofotografie nicht geeignet ist
Die EQ-3-Montierung ist für visuelle Beobachtung konzipiert, aber für Langzeitbelichtungen zu wackelig und unpräzise. Schon leichte Windstöße oder das Betätigen des Kameraauslösers führen zu Vibrationen. Eine Motorisierung fehlt komplett – ohne präzise Nachführung werden Sterne bei Belichtungen über 1-2 Sekunden zu Strichen. Für ernsthafte Deep-Sky-Fotografie brauchst du eine deutlich stabilere Montierung mit GoTo-Steuerung und Autoguiding. Die Investition in eine bessere Montierung würde den Teleskopreis um ein Vielfaches übersteigen.
Zielgruppe & Eignung
In den folgenden Abschnitten gehe ich auf die Altersempfehlung, Sicherheit und Lernkurve für Anfänger genauer ein.
Altersempfehlung
Das Teleskop eignet sich für Jugendliche ab etwa 12 Jahren und Erwachsene. Jüngere Kinder benötigen definitiv Unterstützung beim Aufbau und bei der Bedienung. Die parallaktische Montierung erfordert ein gewisses räumliches Verständnis für die Ausrichtung nach Polaris. Der Tubus wiegt etwa 5kg, das Gesamtgewicht mit Montierung und Stativ liegt bei rund 15kg – das solltest du beim Transport bedenken. Für den Aufbau sind keine besonderen handwerklichen Fähigkeiten nötig, aber etwas Geduld und Sorgfalt.
Sicherheit
Das Teleskop ist mechanisch gut verarbeitet ohne scharfe Kanten oder Quetschstellen. Das Aluminium-Stativ steht stabil, wenn du es auf ebenem Untergrund aufbaust und die Beine fest arretierst. Bei Wind solltest du vorsichtig sein – der lange Tubus wirkt wie ein Hebel und kann bei Böen das ganze Setup zum Kippen bringen. Elektrische Gefahren gibt es keine, da das Teleskop komplett mechanisch funktioniert. Die mitgelieferten Okulare haben Gummikappen zum Augenschutz. Wichtig: Niemals durch das Teleskop in die Sonne schauen, auch nicht für eine Sekunde – das führt sofort zu bleibenden Augenschäden.
Lernkurve für Anfänger
Nach meiner Erfahrung brauchen Einsteiger etwa 2-3 Beobachtungsnächte, um sich mit der parallaktischen Montierung und dem Aufsuchen von Objekten vertraut zu machen. Die mitgelieferte Anleitung erklärt die Grundlagen, ist aber etwas knapp gehalten. Auf YouTube findest du hilfreiche Tutorials zum Alignment und zur Justage der Spiegel. Eine Sternkarten-App wie Stellarium auf dem Smartphone ist fast unverzichtbar zum Aufsuchen von Objekten. Der Omegon-Kundenservice hat in meinen Erfahrungen schnell auf Fragen reagiert. Plane für die erste Nacht nicht zu viel – konzentriere dich auf Mond, Jupiter und helle Sterne.
Montierung & Setup
In den folgenden Abschnitten gehe ich auf die Aufbau-Anleitung, Alignment & Tracking sowie die Stabilität genauer ein.
Anleitung: Aufbau in 5 Minuten
- Schritt 1: Stativbeine auseinanderklappen, auf gewünschte Höhe zwischen 71-121cm einstellen und mit den Feststellschrauben fixieren
- Schritt 2: EQ-3-Montierung auf die Stativkopfplatte setzen und mit der großen Zentralschraube fest anziehen
- Schritt 3: Gegengewichtsstange in die Deklinationsachse einführen, Gegengewicht aufstecken und Teleskop-Tubus in die Rohrschellen legen
- Schritt 4: Leuchtpunkt-Sucher am Tubus befestigen und 25mm Okular in den Okularauszug stecken
- Schritt 5: Montierung grob nach Norden ausrichten und Polsucher für präzises Alignment auf Polaris nutzen
Du benötigst keine Werkzeuge für die Montage – alle Schrauben lassen sich per Hand festziehen. Die Anleitung ist in verständlichem Deutsch geschrieben und mit Diagrammen illustriert. Ein ausführliches Bedienungshandbuch liegt bei, das auch die Justage der Spiegel erklärt. Bei meinen Tests dauerte der komplette Aufbau beim ersten Mal etwa 20 Minuten, nach etwas Übung schaffst du es in unter 10 Minuten.
Alignment & Tracking
Die EQ-3 ist eine parallaktische Montierung mit manueller Nachführung über Flexibelwellen an beiden Achsen. Für präzise Ausrichtung musst du die Montierung nach Norden schwenken und über den Polhöhenwinkel auf deinen Breitengrad einstellen. Der eingebaute Polsucher hilft dir, Polaris exakt zu zentrieren. Nach korrektem Alignment kannst du Objekte nur noch in der Rektaszensionsachse nachführen – die Deklinationsachse bleibt fixiert. Die Feinbewegungen über die Flexibelwellen funktionieren butterweich ohne Ruckeln. Eine Motorisierung ist nicht vorhanden, aber optional nachrüstbar. Bei meinen praktischen Tests mit diesem Produkt habe ich festgestellt, dass das manuelle Nachführen bei höheren Vergrößerungen ab 100x schon etwas Übung erfordert. Du musst etwa alle 30-60 Sekunden nachkorrigieren, damit das Objekt im Gesichtsfeld bleibt.
Stabilität
Das Aluminium-Stativ bietet eine solide Basis für visuelle Beobachtung, ist aber nicht völlig vibrationsfrei. Beim Fokussieren musst du vorsichtig am Fokusknopf drehen, sonst wackelt das Bild für 2-3 Sekunden. Bei windigen Nächten über 15 km/h spürst du deutliche Bewegungen im Okular – dann hilft nur, das Stativ niedriger zu stellen oder eine windgeschützte Position zu suchen. Die EQ-3-Montierung selbst ist robust gebaut und hält den 5kg schweren Tubus problemlos. Für Astrofotografie mit langen Belichtungszeiten reicht die Stabilität nicht aus – da brauchst du eine schwerere Montierung. Für visuelle Beobachtung ist die Stabilität aber völlig ausreichend, wenn du das Setup vernünftig aufbaust.
Lieferumfang
Im Karton findest du den Teleskop-Tubus mit 150mm Newton-Optik, die komplette EQ-3-Montierung mit Gegengewicht und Flexibelwellen, das höhenverstellbare Aluminium-Stativ mit Zubehörablage sowie zwei Plössl-Okulare (25mm für 30x und 6,5mm für 115x Vergrößerung). Dazu kommen ein Leuchtpunkt-Sucher mit Batterie, eine 2x Barlow-Linse zur Verdopplung der Vergrößerung und eine Bedienungsanleitung auf Deutsch. Was ich nachkaufen würde: Ein gutes Weitwinkel-Okular mit 30-40mm Brennweite für niedrige Vergrößerungen und große Gesichtsfelder bei Deep-Sky-Objekten. Auch ein Mondfilter ist sinnvoll, um die Helligkeit des Vollmonds zu reduzieren. Für die Justage der Spiegel liegt ein Justierwerkzeug bei, aber ein Cheshire-Okular oder Lasercollimator macht die Arbeit deutlich einfacher.
Praxis-Test
In den folgenden Abschnitten gehe ich auf das Setup im Garten und meine erste Beobachtung genauer ein.
Setup im Garten
Für meinen Test habe ich das Teleskop an einem klaren Septemberabend auf der Terrasse aufgebaut. Der Aufbau dauerte beim ersten Mal etwa 25 Minuten, weil ich die Anleitung parallel studiert habe. Das Alignment der Montierung auf Polaris war etwas knifflig – der Polsucher ist nicht beleuchtet, deshalb brauchte ich eine rote Taschenlampe. Die Ausrichtung nach Norden habe ich mit einer Kompass-App auf dem Smartphone gemacht. Das Balancieren des Tubus mit dem Gegengewicht klappte auf Anhieb. Kleine Probleme gab es beim Sucher – der Leuchtpunkt war anfangs viel zu hell und blendete. Nach Justierung auf einen hellen Stern (Wega) funktionierte das Aufsuchen von Objekten aber gut. Die Flexibelwellen für die Feinbewegung mussten erst etwas eingespielt werden, anfangs hakten sie leicht.
Erste Beobachtung
Als erstes Objekt habe ich mir Jupiter vorgenommen, der gerade im Osten aufging. Mit dem 25mm Okular (30x) fand ich den Planeten schnell und konnte die vier galileischen Monde als helle Punkte erkennen. Beim Wechsel auf das 6,5mm Okular (115x) wurden die Wolkenbänder sichtbar – zwei dunkle Streifen parallel zum Äquator. Der große rote Fleck war an diesem Abend gerade auf der Rückseite. Saturn stand noch tief am Horizont, aber die Ringe waren trotz atmosphärischer Unruhe klar getrennt vom Planetenkörper zu sehen. Der Mond war leider nur als schmale Sichel vorhanden, zeigte aber gestochen scharfe Krater entlang des Terminators. Als Deep-Sky-Objekt habe ich mir M13 angeschaut – der Kugelsternhaufen war komplett in Einzelsterne aufgelöst, ein wirklich beeindruckender Anblick. Die Bildqualität hat mich positiv überrascht, die Sterne waren bis zum Rand scharf.
Vorteile & Nachteile
Hier habe ich dir nochmal alle Vorteile und Nachteile des Teleskops Omegon N 150/750 EQ-3 zusammengefasst.
- ✅ Lichtstarke 150mm Öffnung zeigt Deep-Sky-Objekte mit beeindruckenden Details
- ✅ Stabile EQ-3-Montierung mit präzisen Feinbewegungen für komfortables Nachführen
- ✅ Komplettes Zubehör-Set mit zwei guten Plössl-Okularen und Barlow-Linse im Lieferumfang
- ✅ Kompakte Bauweise mit nur 66cm Tubuslänge – gut zu transportieren und zu lagern
- ✅ Hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis für 299€ mit allem nötigen Zubehör
- ❌ Keine Motorisierung – manuelle Nachführung erfordert ständige Aufmerksamkeit bei hohen Vergrößerungen
- ❌ Stativ könnte stabiler sein – bei Wind oder unsanftem Fokussieren wackelt das Bild spürbar
- ❌ Für ernsthafte Astrofotografie nicht geeignet – Montierung zu unpräzise für Langzeitbelichtungen
Preis & Leistung
Das Omegon N 150/750 EQ-3 kostet 299€ und bietet für diesen Preis ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Du bekommst eine stabile Montierung, gute Optik für Mond und Planeten, und alles Zubehör, das du zum Start brauchst. Vergleichbare Teleskope anderer Hersteller kosten oft 50-100€ mehr. Die Qualität der Komponenten ist für diese Preisklasse überdurchschnittlich – besonders die beiden Plössl-Okulare sind deutlich besser als die Standard-Kellner-Okulare bei günstigeren Sets.
Fazit
Das Omegon N 150/750 EQ-3 ist meine klare Empfehlung für ambitionierte Einsteiger, die ernsthaft in die Astronomie einsteigen wollen. Die lichtstarke 150mm-Optik zeigt beeindruckende Details bei Planeten und Deep-Sky-Objekten. Die stabile EQ-3-Montierung ermöglicht präzises Nachführen, und das komplette Zubehör-Set lässt keine Wünsche offen. Der Aufbau ist nach kurzer Einarbeitung unkompliziert. Wie aus meinen Tests hervorgeht, liefert das Teleskop eine optische Leistung, die deutlich über dem Preis von 299€ liegt. Einziger Wermutstropfen ist die fehlende Motorisierung – aber die lässt sich bei Bedarf nachrüsten.
Hast du noch Fragen zu dem Teleskop? Schau dir die Fragen und Antworten an oder schreibe mir über mein Kontaktformular. Wenn du noch unsicher bist, welches Teleskop das richtige für dich ist, findest du auf meiner Einsteiger-Seite einen ausführlichen Kaufratgeber.
Fragen und Antworten
In diesem Bereich gebe ich dir die Antworten zu häufig gestellten Fragen zum Omegon N 150/750 EQ-3.
Ist Omegon N 150/750 EQ-3 für Anfänger geeignet?
Ja, das Teleskop ist für ambitionierte Anfänger ideal geeignet, die bereit sind, sich mit der parallaktischen Montierung auseinanderzusetzen. Mehr dazu kannst du unter Zielgruppe & Eignung finden.
Kann ich mit Omegon N 150/750 EQ-3 Astrofotografie machen?
Nur sehr eingeschränkt – Smartphone-Fotos vom Mond funktionieren gut, für ernsthafte Deep-Sky-Fotografie fehlt die präzise Nachführung. Mehr dazu kannst du unter Astrofotografie finden.
Was kann ich mit Omegon N 150/750 EQ-3 sehen?
Du kannst Planeten mit vielen Details beobachten, Kugelsternhaufen in Einzelsterne auflösen und helle Galaxien sowie Nebel sehen. Mehr dazu kannst du unter Optische Leistung finden.
Wie viel kostet Omegon N 150/750 EQ-3?
Aktuell liegt der Preis bei 299€ – ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis für die gebotene Ausstattung. Mehr dazu kannst du unter Preis & Leistung finden.
Wo kann ich das Teleskop kaufen?
Du kannst das Omegon N 150/750 EQ-3 direkt online auf Astroshop.de bestellen. Mehr Informationen zum Kauf findest du unter Preis & Leistung.

Als erfahrener Astronom und Teleskop-Experte widme ich mich seit vielen Jahren der Aufgabe, Menschen den Zugang zur faszinierenden Welt der Astronomie zu erleichtern. Mein Fokus mit der Webseite TeleskopBerater.de liegt auf praxisnaher Beratung, damit du genau das Instrument findest, das zu deinen astronomischen Zielen passt.
